Daxweiler, hier gibt einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken und zu erleben. Diese sind so unterschiedlicher Natur, dass wirklich für jeden etwas dabei ist. Von historischen Spuren, kurturellen Gegebenheiten bis zur "Gut bürgeliche Kücke",  traumhafte Wanderwege und schöne Ausblicke - entdecken Sie Daxweiler und ihre Sehemswürdigkeiten.

Durch die Beschreibung unserer schönen Landschaft möchten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten zeigen, bei uns in fast unberührter und romantischer Natur Ihre Zeit zu verbringen.

Die katholische Kirche Mariä Geburt ist der Mittelpunkt des Ortes. Der romanische Turm stamm aus dem 12./13. Jahrhundert, der spätgotische Chor aus dem Jahr 1484. Das dreischiffige, rippengewölbte Langhaus wurde 1894/95 in neugotischen Formen errichtet. Die katholische Pfarrkirche Mariä Geburt kann nach Vereinbarung besichtigt werden. (kath. Pfarramt, nach telef. Vereinbarung: 06724/575).

Gegenüber der Kirche befindet sich das katholische Pfarrhaus. Der gründerzeitliche Klinkerbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. In der Wandnische der Hausfront befindet sich eine Marienfigur. Neben dem Pfarrhaus steht die katholische Kapelle. Auch diese ist ein neugotischer Klinkerbau mit Kreuzdach und stammt gemäß Inschrift aus dem Jahr 1892. Alle Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Die kleine evangelische Christus-Kirche ist ein Nurdachhaus. Der Kirchturm ist vom Gebäude abgesetzt.

Gebaut: 1970

* Ein Nurdachhaus ist eine vielgestaltige Architektur-Form für Häuser, denen ein Merkmal gemeinsam ist: außer den Giebelseiten existiert sichtbar, oberhalb des Erdbodens nur das Dach. Es gibt also beim Nurdachhaus unter den Dachtraufen keine Seitenwände, das Dach reicht bis zum Erdboden herab.

Im Dorf stehen zwei gusseiserne Laufbrunnen aus den Jahren 1870 und 1900. Beide stammen aus der nahe gelegenen Stromberger Neuhütte. Diesen alten Dorfbrunnen stammen aus dem Jahr 1870 - vermutlich um 1870 in der Puricelli´schen Gießerei hergestellt.

Laufbrunnen oder Röhrenbrunnen dienen der Entnahme von Wasser durch Menschen und Vieh und besitzen meist ein offenes Wasserbecken, das Kump genannt wird. Vor der Installation weitverzweigter Verteilungsnetze bildeten die an öffentlichen Plätzen ("Marktbrunnen") errichteten Laufbrunnen die wesentlichen Elemente der städtischen Trinkwasserversorgung. Ergänzt wurden sie durch die direkte Wasserentnahme aus Gewässern, Zisternen oder Schöpfbrunnen, historisch oft „Sodbrunnen“ genannt. Feuerwehren entnahmen den Brunnen Löschwasser zur Brandbekämpfung. Heute werden sie als Zierbrunnen ihrer dekorativen Wirkung wegen im Stadtbild geschätzt und dienen der Erfrischung an heißen Tagen sowie dem Kinderspiel.

  

Lage: Stromberger Straße 18  Datiert: erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
Details: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, Scheune, teilweise Fachwerk, im Kern aus dem 18. oder vom Anfang des 19. Jahrhunderts

Friedhof: neugotisch

Vor dem Eingang des Friedhofs befindet sich die Trauerhalle, die gleichzeitig als Kriegerdenkmal dient. Auf dem Friedhof steht ein neugotisches Sandstein-Kruzifix und daneben zwei Priestergräber. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz.

Lage: westlich des Ortes an der L 214 / am Guldenbach Gehört zur Gemarkun Daxweiler

Stromberger Neuhütte ist eine ehemalige Eisenhütte mit einer denkmalgeschützten Fabrikantenvilla. Zur Anlage gehören klassizistische Produktions-, Lager- und Verwaltungseinheiten aus Bruchstein aus dem frühen 19. Jahrhundert und die Fabrikantenvilla ist auf die Zeit um 1900 datiert. Heute existieren nur noch wenige Gebäude des ehemaligen Hüttenkomplexes: die Villa, ein Jagdschloss und das Magazin.

Weiterlesen >>>