Von Sonja Flick  (Quelle: AZ 18.09.2017)

RAT Daxweiler und die Verbandsgemeinde einig – damit ist der Weg für die neue Feuerwehr frei

DAXWEILER - Bürgermeister Horst Rienecker erörterte den Mitgliedern des Gemeinderats die Sachlage zur hydraulischen Sanierung des Kanalnetzes Stromberger Straße und erzählte vom Gespräch mit dem LBM Bad Kreuznach, dem Wasserversorgungsverband Trollmühle und der Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Stromberg.

Norbert Olk, Leiter des LBM Bad Kreuznach, hatte beim Treffen mitgeteilt, dass er unter keinen Umständen die K 37 für die Dauer von einem halben Jahr für die geplante Kanalsanierung dichtmachen kann. Die K 37 sei offizielle Umleitungsstrecke, sofern es zu Problemen auf der A 61 kommt. Eine Alternativroute steht wegen der Höhenbegrenzung der Bahnbrücken in Stromberg nicht zur Verfügung.

Stattdessen schlug Olk laut Rienecker vor, dass die im Lageplan gekennzeichnete Wirtschaftsstrecke in einer Breite von 5,50 Meter ausgebaut und mit einer Tragschicht versehen werde. Die Hälfte der Kosten für diese Bedarfsumleitung würde der LBM tragen. So könne die Ortsdurchfahrt verschont bleiben und die entsprechenden Maßnahmen ausgeführt werden. Aufwand und Kosten dieses Vorschlags werden noch berechnet. Gespräche für den Ankauf von Flächen für die Verbreiterung des Weges müssten nun noch von der Gemeinde geführt werden. Nach reger Diskussion einigte sich der Gemeinderat, dass Rienecker sich mit den Besitzern der Flächen an der Bedarfsumleitungsstrecke in Verbindung setzt, ob diese bereit sind, einen Teil der Fläche an die Ortsgemeinde zu verkaufen.

Von Anfang April bis Anfang Mai 2017 lag der Bebauungsplan des Wochenendhausgebiets „Im Weißenrech – Auf der Heide“ öffentlich aus. Hierzu sind Stellungnahmen eingegangen. Der Entwurf wurde in der vorliegenden Fassung einstimmig gebilligt. Einstimmig entschied sich der Gemeinderat auch dafür, dass die Öffentlichkeit Gelegenheit erhält, die Unterlagen während der Auslegung in der Verwaltung oder auf der Homepage der Verbandsgemeinde einzusehen und hierzu Stellung zu nehmen.

Damit das neue Feuerwehrhaus Daxweiler gebaut werden kann, stimmte der Gemeinderat einem Grundstückstausch mit der Verbandsgemeinde zu (die AZ berichtete). Das auf dem Grundstück stehende Wohngebäude „Heimbacher Straße 18a“ sowie der Bauhof werden durch die Gemeinde abgerissen und das Grundstück der VG zur Verfügung gestellt. Die VG überträgt im Gegenzug das Eigentum an dem Grundstück mit dem bisherigen Feuerwehrhaus an die Gemeinde Daxweiler, das dann als neuer Bauhof genutzt werden kann. Da die mit dem Grundstückstausch verbundenen Kosten von der Gemeinde zu tragen sind, stimmten die Mitglieder des Gemeinderats zwar einhellig zu, jedoch unter dem Vorbehalt der Genehmigung einer eventuellen Nachtragshaushaltssatzung durch die Kommunalaufsicht.