Von Sonja Flick   (Quelle: AZ 17. Juli 2017)

RAT Daxweiler soll für Neubau vorgesehenes Gelände an Verbandsgemeinde übergeben / Rund 113 000 Euro Zuschüsse

DAXWEILER - „Das im Jahre 1992 fertiggestellte Feuerwehrgerätehaus entspricht aktuell nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen und ist für die rund 20 Wehrmitglieder viel zu klein“, verdeutlichte Bürgermeister Horst Rienecker im Gemeinderat die Notwendigkeit zur Neugestaltung des Feuerwehrgerätehauses in Daxweiler.

Dies wurde bereits Ende Januar dieses Jahres in einem Gespräch mit Vertretern der Feuerwehr und der Verbandsgemeinde Stromberg erörtert. Ende Mai 2017 fand ein Treffen bei der ADD in Trier statt, in welchem über die möglichen Zuschüsse beraten wurde. „Die Höhe der Bezuschussung wurde mit einem Drittel der Baukosten beziffert und wird in etwa 113 000 Euro betragen“, berichtete Rienecker.

Voraussetzung für einen kompletten Neubau wäre, dass die Gemeinde das entsprechende Grundstück zu Verfügung stelle, erklärte der Bürgermeister weiter. Hierfür käme das unterhalb des jetzigen Feuerwehrhauses gelegene Grundstück mit dem unbewohnbaren alten Wohnhaus und der Werkstatt in Frage. Da sich eine Sanierung des Wohnhauses gemäß Aussagen mehrerer Fachleute als unverhältnismäßig darstelle, wäre ein Abriss in naher Zukunft sowieso unumgänglich.

Die Ortsgemeinde müsste nun die Gebäude beseitigen und die frei gewordene Fläche der VG übertragen. Im Gegenzug erhielte Daxweiler die jetzige Fläche inklusive des jetzigen Feuerwehrgerätehauses nebst Anbau von der VG im Tausch zurück. Die Abbruchkosten wurden von der VG mit circa 40 000 Euro eingeschätzt. Die Ratsmitglieder werteten diese Maßnahme einhellig positiv und konnten sich eine Zustimmung zu dem Vorschlag des Grundstücktausches vorstellen.

Veränderungssperre wird verlängert

In seiner Sitzung im August 2015 hat der Ortsgemeinderat den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Im Weißenrech – Auf der Heide“ und gleichzeitig die Satzung über die Veränderungssperre dieses Bereiches beschlossen, die kurz darauf nach der Bekanntmachung im Amtsblatt der VG in Kraft getreten war – nach Ablauf von zwei Jahren, oder sobald die Bauleitplanung rechtsverbindlich abgeschlossen ist, jedoch außer Kraft tritt. Da dies nicht der Fall ist und voraussichtlich auch zum Zeitpunkt des Ablaufes der Satzung nicht der Fall sein wird, ist es erforderlich, die Veränderungssperre zu verlängern. Der Rat beschloss daher einstimmig, dass die Frist um ein Jahr verlängert wird und die Satzung erneut am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft tritt.

Ratsmitglied Hans-Peter Jung regte an, die großen Löcher in der Ingelheimer Straße/Bergstraße nochmals notdürftig zu reparieren. Hierzu soll nach Möglichkeit Heißasphalt beschafft und in Eigenregie eingebracht werden. Diese Maßnahme wurde von den restlichen Ratsmitgliedern begrüßt.